Wassertherapie Das IPEG-Verfahren

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WassertherapieDas IPEG-Verfahren

Der Klient wird liegt entspannt in (34-35 Grad) warmem Wasser, gehalten von Auftriebskörpern und den Armen eines Therapeuten. Der Behandelte soll sich ganz auf das Ausatmen und Loslassen konzentrieren und sich mehr und mehr vom Wasser tragen lassen. Die Atmung vertieft sich von selbst immer mehr. Am Ende des Ausatmens entsteht spontan eine kleine Pause. Die Einatembewegung entsteht von selbst. Aktives Luftholen ist nicht mehr nötig. Sanfte Berührungen am Nacken oder im Bereich der Schultern lassen dem Klienten die vorhandene muskuläre Grundspannung deutlich bewußt werden. Er entspannt sich körperlich immer intensiver. Zunehmend entsteht auch innerlich Zustand von Gelöstheit, Loslassen und Ruhig-werden. In einem späteren Stadium der Behandlung wird der Patient dann in der Ausatemphase unter Wasser gebracht. Es werden delphinartige, (wellenförmige, spiralige, schlingen- oder schraubenförmige) Bewegungen mit seinem Körper ausgeführt. Der Behandelte gleitet sanft schwebend durch das Wasser.

Die vom Therapeuten vorgegebenen Bewegungen werden durch spontane Bewegungsreaktionen des Behandelten abgewandelt. Für den Beobachter erscheint die Phase des Ausatmens, in der sich der Klient unter Wasser befindet, unglaublich lange.
Eine zu kurze Unterwasserphase kann jedoch für den Behandelten zur Einschränkung der Entspannungstiefe führen. Ähnlich wie Meeressäugetiere (Robben, See-hunde und Pinguine) können auch wir Menschen wenn wir unter Wasser schwimmen die Herzschlagfrequenz und den Blutdruck deutlich absenken. Durch Eintauchen des Gesichts ins Wasser wird der Entspannungsnerv (Parasympathicus) stimuliert. Auch bei Menschen, die mit anderen Entspannungsverfahren nicht zurechtkommen, erzeugt dies einen einzigartigen, tiefen körperlichen und psychischen Ruhezustand.

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Sie können mit der IPEG-Therapie nun vielleicht erstmals nie gekannte, intensive Entspannungserfahrungen entdecken Anfangs fühlt man sich einfach nur so wie bei einem heißen Bad, das man sich nach einem anstrengenden Tag gönnt. Manche Klienten beschreiben dann einen Moment oder einen Ort der besonderen inneren Ruhe und Kraft, des innerlich Ruhig und Starkseins, des Schwereloswerdens und des Schwebens oder angenehme Zustände, so als seien sie in den Mutterleib zurückgekehrt. Andere beschreiben Zeitreisen oder ein Schweben im All.

Wie in den Versuchen im Isolationstank, die seinerzeit der amerikanische Arzt und Bewußtseinsforscher John C. Lilly erstmals durchführte, kommt es bei der IPEG-Therapie zu einer sensorischen Deprivation. Der Klient schließt die Augen und hat keine optischen Wahrnehmungen mehr. Die Ohren liegen im Wasser, so daß das Hören im wesentlichen ausgeschaltet ist. Da Wasser und Luft fast Körpertemperatur haben, hat der im Wasser liegende Behandelte auch über die Haut kaum noch Wahrnehmungen von aussen und kann sich immer mehr und ungestört nach innen konzentrieren

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